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Villach rettet Therme vor dem Badengehen

11.04.2016 - Die Stadt Villach rettet KärntenTherme Warmbad-Villach vor dem Badengehen.


Der KärntenTherme in Villach droht die Insolvenz. Nun wird die Stadt Villach selbst Pächterin.

Am 5.4.2016 gab es bei der Sitzung des Kontrollausschusses der Kärntner Landesregierung einen wichtigen Punkt auf der Tagesordnung: Die Erhaltung und Weiterführung der KärntenTherme.

Bei der Neuerrichtung der Therme in Warmbad-Villach stiegen die Baukosten von den anfangs angedachten 19 Millionen auf fast 49 Millionen. Trotz guter Auslastung der Therme (allein 2015 begrüßte man 300.000 Thermengäste) gab es in jüngster Zeit immer wieder rettende Zuschüsse der öffentlichen Hand. Nun soll die Stadt Villach selbst Pächterin der KärntenTherme werden.

Bei der anschließenden Pressekonferenz nahmen der Stadtchef Günther Albel und seine Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner (SPÖ) Stellung zu diesem Thema und kündeten an, dass die Stadt Villach anstelle der Kärnten-Therme Betriebs GmbH künftig Pächterin sei und einen Unterpächter sucht. Der Betrieb wird somit neu ausgeschrieben. Bis zum Jahr 2032 gewährt man bei der Pacht "Mindereinnahmen im Ausmaß von etwa 275.000 Euro", bei positivem Geschäftsverlauf verringert sich der Betrag. Die Stadt Villach rechnet jährlich mit Mindereinnahmen von etwa 4,5 Millionen. Zusätzlich wird die Stadt der KärntenTherme bei Neuerungen in der mittelfristigen Zukunft ein Innovationsdarlehen von € 500.000,- gewähren. So sei man "fit für die Zukunft". Die drohende Insolvenz habe sich durch "fremdbestimmte Anlaufschwierigkeiten" ergeben, so Albel.
via derStandard.at


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Tags: KärntenTherme Kärnten Villach Insolvenz