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“Der Falke“ in Loipersdorf

01.08.2015 - Falco – schillernder Megastar, umstritten, geliebt, gehasst… Wie war er privat? Wo durfte er einfach nur Hans Hölzel sein? Hier unsere Reportage:
Hans Hölzel alias “Falco“ war im Jahr 1984 das erste Mal zu Gast im Thermenhotel Stoiser **** superior in Loipersdorf. Ohne vorher zu reservieren stand der Weltstar plötzlich an der Rezeption und fragte, ob ein Zimmer für ein paar Tage frei sei.

Vom Weltstar zum Stammgast

Falco schien seinen ersten Aufenthalt sehr genossen zu haben, denn er kam immer wieder “zum Stoiser“. Meist rief er ganz kurzfristig an und fragte, ob sein Lieblingszimmer – eine Suite im dritten Stock mit Blick auf die Therme – frei sei.

Die Therme selbst hat er jedoch nie besucht; er hat sich immer in das hauseigene WellnessReich des Hotels zurückgezogen und die Ruhe und Intimität dort genossen. Falco wollte oft nur für ein paar Tage kommen - und blieb dann doch fast immer einige Wochen lang.

Mal um Mal verlängerte er seinen Aufenthalt und verbrachte bald regelmäßig zwei bis drei Monate pro Jahr im Thermenhotel Stoiser.

Star ohne Allüren

Hier war er aber nicht “Falco“, sondern einfach Hans Hölzel, ganz privat und ohne Eitelkeiten. Er zeigte keinerlei Starallüren und war auch in kulinarischer Hinsicht bodenständig: Ein klassisches Frühstück mit Marmelade, Kipferl und weichem Ei war ihm genug und er liebte die Österreichische Küche. Seine Leibspeise war “Kalbsnaturschnitzel mit Reis“.

Gerald Stoiser - damals wie jetzt Hoteldirektor - erinnert sich auch heute noch gerne daran, wie Hans Hölzel einmal zu ihm gesagt hat, dass er es bei ihm im Hotel so richtig genieße, weil er in Ruhe gelassen werde. Wenn er woanders ein weiches Ei zum Frühstück esse, könne er das dann in der Abendausgabe der Kronenzeitung lesen – damals gab es noch eine Abendausgabe.

Falco – schillernder Megastar, umstritten, geliebt, gehasst… Wie war er privat? Wo durfte er einfach nur Hans Hölzel...

Posted by ThermenEnte on Freitag, 31. Juli 2015


Falco unplugged

Falco machte gerne Ausflüge nach Fürstenfeld, flanierte durch die Thermenstadt und trank Kaffee in einer der Konditoreien.

Manchmal fuhr Gerald Stoiser im Mercedes mit, beeindruckt von der riesigen Soundanlage, die natürlich auch ordentlich aufgedreht wurde. Er erinnert sich: „Aber einmal – das werde ich nie vergessen - da hat Falco das Autoradio abgedreht und voller Inbrunst und mit sensationeller Stimme das `Ave Maria´ gesungen. Das war eben Hans Hölzel und nicht mehr Falco.“



Urlaub bei Freunden

Für Hans Hölzel war jeder Aufenthalt im Thermenhotel Stoiser ein Urlaub bei Freunden.

Für Freunde stellte er gerne auch seine Popularität als Falco zur Verfügung; als zum Beispiel der damalige Barchef des Hotels ein Café in Fürstenfeld eröffnete, war Falco sofort bereit, Kapperl zu signieren und herzuschenken.

Ein anderes Mal hat er kurzfristig zugesagt, als Prominenter bei der Aufzeichnung der Sendung “Meisterkocher“ im Stoiser mitzumachen.

Spontane Ständchen an der Hotelbar hat es auch gegeben. Der hoteleigenen Gitarre sind dabei im Eifer des Gefechts einmal die Saiten gerissen, seitdem ist sie “ein wertvolles Erinnerungsstück an einen großartigen Menschen“, so Gerald Stoiser.

Im Jahr 2010 wurde Hans Hölzels Stamm-Suite im dritten Stock des Hotels umgebaut und ihm zu Ehren “Falco-Suite“ getauft. Für viele seiner Fans ist es etwas ganz Besonderes, in der Falco-Suite im Thermenhotel Stoiser Urlaub zu machen.

Oft wird die Frage gestellt, ob Falco wirklich dort gewohnt hat. Er hat.



Gewinnspiel beendet




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Tags: Loipersdorf Thermenhotel Stoiser Falco Thermenurlaub