THERMENENTE :: DER BLOG

Wer bin ich?

24.03.2014 - Hallo! Nach meinen erfolgreichen Jahren als Rennente habe ich meine Profikarriere an den Nagel gehängt. Wollt Ihr wissen warum ... ?
Womit soll ich beginnen? Diese Frage habe ich mir immer und immer wieder gestellt. Befreundete Bade- und Rennenten meinten, ich sollte mich am Besten einmal vorstellen. Wer bin ich also? Manche, vorwiegend Sportenthusiasten, werden mich vielleicht noch aus meiner aktiven Zeit als Rennente kennen. Damals, als ich noch jung war. Wobei - was heißt damals. Ist ja noch gar nicht solange her.



Eine Frage der Enten

Als Rennente hatte ich ja eine tolle Zeit. Ich habe alle 7 Weltmeere durchkreuzt, habe von der Quelle bis zur Mündung alle Höhen und Tiefen durchschwommen und konnte dabei jedem das Wasser reichen. Und sogar noch darüber hinaus. Ich bin allen davon gezogen! Sei es damals bei der Bezirksmeisterschaft auf der kleinen Gusen oder beim Weltcupfinale im Donaukanal - alle sind sie in meinem Fahrwasser geschwommen!



Ente gut, alles gut

Dabei fing alles eher zufällig an, denn ich wurde - wortwörtlich - ins kalte Wasser gestoßen. Eigentlich mochte ich Wasser nie besonders gerne. Ich war eher eine klassische Landente, bei Köpfchen unter Wasser bekam ich immer Angstzustände!

An jenem schicksalsweisenden Tag musste meine Schulklasse aufgrund meiner Wasserscheu statt einem Badetag einen Wandertag einlegen. Während meine Schulkollegen eine Abkürzung durchs Wasser nehmen und das Ganze zu einem Rennen machen konnten, musste ich mit meiner Lehrerin den steilen und unwegsamen Seeuferweg nehmen. Da passierte es! Ich rutschte ab und stürzte kopfüber in den eisigen Gebirgssee.



Zu Beginn konnte ich mich zwar nur mühsam über Wasser halten, erreichte aber sehr schnell wieder seichteres Gewässer. Endlich wieder Boden unter den Füßen konnte ich mich orientieren, meiner Lehrerin beruhigend zuwinken und meine Schulkollegen suchen. Da ich nicht die Klippen hinaufklettern konnte nahm ich all meinen Mut zusammen, stürzte mich zurück in die Fluten und schwamm so schnell ich konnte den anderen hinterher. Plötzlich legte sich in mir ein Schalter um und ich genoss den Fahrtwind im Gesicht. Dabei dürfte ich so schnell gewesen sein, dass ich alle anderen eingeholt und sogar überholt hatte - und auf einmal war ich als Erster im Ziel. Das öffnete mir die Augen - war ich etwa doch eine geborene Rennente?

Vom Stapel gelassen

Danach ging alles ganz schnell. Ich meldete mich beim lokalen Rennentenverein an und begann so meine Karriere. Mein sportlicher Höhepunkt waren sicherlich die Erfolge bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London. In fast allen Disziplinen bei denen ich angetreten bin habe ich die Goldmedaille gewonnen. Konnte ich mir beim Slalom und Freestyle durch Technik meine Medaille sichern, war bei den Sprint- und Indoorbewerben das Glück ein entscheidender Faktor. Besonders stolz bin ich jedoch auf die Teamleistung. Auch hier konnten wir trotz starker Konkurrenz durch Teamgeist und Entschlossenheit punkten.

Ich habe nun alles erreicht. Man sagt doch, man soll aufhören wenn es am Schönsten ist, deshalb tausche ich jetzt meine Schwimmbrille gegen die Sonnenbrille und überlasse den jüngeren Rennenten das Becken.



Die Geburt der Thermenente

Nach der Pressekonferenz zu meinem Rücktritt fühlte ich mich auf einmal sehr ausgelaugt. Mein Physiotherapeut riet mir daher zu einem Thermenurlaub um mich zu entspannen und die Akkus wieder aufzuladen. Ich war bis zu diesem Zeitpunkt noch nie in einer Therme, habe aber schon von einigen Kollegen viel Gutes darüber gehört. Warum also nicht mal einen Thermenurlaub probieren? Sofort machte ich mich auf die Suche nach der richtigen Therme um mich von den Anstrengungen der letzten Jahre zu erholen.

Aber mehr dazu im nächsten Beitrag ...


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Tags: Rennente Thermenente Therme Thermenurlaub Olympia-2012 wer-bin-ich