 |
(engl. "gegen das Altern") Der aus dem amerikanischen Sprachgebrauch eingeführte Begriff
beschreibt das Ziel, Alterungsprozesse einzuschränken oder umzukehren.
Negative
Begleiterscheinungen des Älterwerdens - darunter auch altersbedingte chronische
Erkrankungen - sollen in ihrer Intensität und in ihrem Ausmaß vermindert und in ihrer
zeitlichen Entwicklung verlangsamt werden.
Dem Leben sollen nicht nur mehr Jahre hinzugefügt, sondern die Jahre sollen vor allem mit
mehr Leben erfüllt werden. Dahinter steht eine These aus der Altersforschung, nach der ein
Mensch aufgrund seiner genetischen Veranlagung eigentlich ein Lebensalter von 120 Jahren
und mehr erreichen könne.
Alterungsprozesse seien vor allem eine Folge von Zellschädigungen,
denen man mit gezielten Methoden begegnen solle. In den USA hat sich dieser Bereich der
Medizin zu einer eigenständigen Disziplin entwickelt.
Zu Beginn der Behandlung werden in einer ausführlichen Untersuchung Gesundheitszustand,
Blut- und Hormonstatus sowie das biologische Alter festgestellt; daraus wird ein
Therapieplan entwickelt. Grundlage dieser Therapie sollte stets ein gesunder Lebensstil
sein, der die aktuellen Erkenntnisse der Gesundheitswissenschaften berücksichtigt:
Ausgewogene Ernährung, gesunde Bewegung, gelassener Umgang mit Alltagsstress,
Mentaltraining u.a.
Hinzu kommen gezielte Gaben von Mitteln zur Nahrungsergänzung wie z.B. Vitamine und
Mineralstoffe. Auch kosmetische Mittel bis hin zur Schönheitschirurgie werden
vorgeschlagen. Der Einsatz von Hormonen spielt in vielen Behandlungsplänen eine
zentrale Rolle: Da es sich dabei um ein junges, teilweise kontrovers diskutiertes
Wissensgebiet handelt, sollte diese Behandlung erfahrenen Spezialisten vorbehalten
bleiben.
Weiterführende Link-Tipps:
|
 |