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THERMENLEXIKON

Heilerde-Therapie

Heilerde-Auflagen wirken über die Haut tief ins Gewebe und helfen beispielsweise bei Gliederschmerzen, Verstauchungen und Prellungen. Beim Auftragen des kalt angerührten Heilerdebreis tritt zunächst eine Kühlung, dann eine erst lokale und schließlich eine allgemeine Erwärmung ein. Der Patient ruht in eine Decke eingehüllt bis zum Trockenwerden der Heilerde. Durch eine Heilerdebehandlung wird die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten über die Haut angeregt und die Durchblutung gefördert.

Auch bei Gelenkerkrankungen wie Rheuma wird die Heilerdetherapie eingesetzt und kann hier zu einem Rückgang von Schwellungen beitragen. Ebenso erfolgreich wird Heilerde bei Magen-Darm-Erkrankungen verwendet. Sie reguliert die Verdauung, vertreibt Blähungen und hilft bei Durchfall und Verstopfung.

Diese Wirkung von Heilerde beruht in erster Linie auf ihrer Fähigkeit, Krankheitserreger und deren Giftstoffe zu binden. Bei der innerlichen Anwendung werden ein bis zwei Löffel Heilerde mit etwa einem halben Glas Wasser verrührt und schluckweise getrunken. So wirkt das feine Pulver zum Beispiel gegen Sodbrennen, weil es überschüssige Magensäure bindet.


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