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THERMENLEXIKON

Aromatherapie

Die Verwendung von Duftstoffen mit dem Ziel der Heilung, Linderung oder Vorbeugung von Krankheiten.

In der Aromatherapie werden - in der Regel verdünnte - ätherische Pflanzenöle verwendet, im Idealfall sind diese natürlichen Ursprungs.

Ein breites Sortiment steht für die verschiedensten Indikationen zur Verfügung. Bekannt sind zum Beispiel die desinfizierende und antiseptische Wirkung von Kamillen-, Nelken- oder Zitronenöl. Andere Substanzen wirken krampflösend, entspannend, anregend. Aromen sollen auch auf der "feinstofflichen Ebene" wirken und so die seelisch-geistige Harmonisierung bewirken. Naturwissenschaftlich lässt sich dies nicht nachweisen.

Erste Hinweise auf angewandte Aromatherapie findet man ca. 4.000 v. Chr. in der ägyptischen Heilkunde. Im 13. Jahrhundert erlebte die Methode in Frankreich einen Höhepunkt, geriet jedoch wieder in Vergessenheit. Durch den Trend zur Naturmedizin und alternativen Heilmethoden wurde die A.T. in den letzten Jahren wieder entdeckt.

Die Aufnahme der Wirkstoffe erfolgt über die Nase, über die Mund- und Rachenschleimhäute oder über die Haut. Die Wirkstoffe werden z.B. inhaliert, aufgetragen (auch als Wickel), einmassiert, als Badezusatz verwendet oder durch Verdampfen z.B. in der Sauna bzw. Vernebeln im Raum verteilt. Die Anwendungen können auch kombiniert werden.


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