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THERMENLEXIKON

Aikido

„Aikido“ ist eine Zusammensetzung von den Worten „Ai“ (alt-japanisch Awase) und „Ki“ (Ableitung vom chinesischen Wort Chi). „Ai“ bedeutet so viel wie Harmonie und Vereinigung, „Ki“ wird im japanischen die Lebensenergie bezeichnet. Auf technischer Ebene bedeutet „Aikido“, dass man nicht gegen sonder mit der Kraft des Gegners kämpft.

Entwickelt wurde diese Kampfsportart von dem Japaner Morihei Ueshiba. Er hat im Laufe seines Lebens, jahrhunderte alte Samurai-Techniken studiert und wurde ein unbesiegbarer Kämpfer auch ohne Waffen!

Morihei Ueshiba hat die Technik des „Aikido“ nicht nur auf den äußeren Zweck der Kampfkunst optimiert, sondern auch den tieferen Sinn, um die Lebensenergie, das „Chi“, zu stärken. Im Gegensatz zu Karate, Teakwondo und Kung-Fu, ist „Aikido“ eine „sanfte“ Kampfdisziplin.

Im Training sind weder Fußtritte noch Schläge erlaubt, vielmehr lässt der Aikidokämpfer den Gegner durch geschickte Ausweichbewegungen ins Leere laufen. Durch diese defensive Kampfhaltung wir die aggressive Energie des Angreifers gegen ihn selbst zurückgeworfen.

In der Regel werden solche Stunden mit einer Meditation begonnen, Bewegungs-Balance- und Koordinationsübung folgen. Kernpunkt aller Übungen ist die „Fallschule“.


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