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THERMENLEXIKON

Moorbad

Moorbäder werden als Überwärmungsbäder eingesetzt und erfordern daher eine gute Herz-Kreislauf-Funktion. Bei einem länger dauernden Vollbad kommt es zum Anstieg der Körpertemperatur. Dies ist hinsichtlich der Wirkung mit einem "Heilfieber" vergleichbar.

Im Rahmen der Temperaturregulierung des Körpers kommt es zu einer Kreislaufumstellung mit starker Durchblutungssteigerung der Haut. Durch die Erhöhung der Körpertemperatur werden Stoffwechselrate und Sauerstoffbedarf gesteigert. Der hydrostatische Druck des Bades bewirkt eine Blutverschiebung aus den Armen und Beinen in Richtung Brust.

Insgesamt führen diese Veränderungen zu einer Erhöhung des vom Herzen gepumpten Blutvolumens und des Pulsschlages. Voraussetzung für die Verordnung von Moorbädern ist daher eine belastbare Herz-Kreislauf-Funktion.


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