WERBUNG
Thermenhotels in Österreich

THERMENLEXIKON

Meditation

Der Begriff "Meditation" lässt sich vom lateinischen "meditatio" (das Nachdenken über) bzw. "medio" (die Mitte) ableiten und steht unter anderem für religiöse Versenkung.

Meditation ist eine spirituelle Praxis, die durch Konzentrationsübungen tiefe Entspannung und veränderte Bewusstseinszustände erreichen kann. Ziel ist die Stille oder auch innere Leere, das Freisein von jeglichen Gedanken. In religiöser Hinsicht will man die Erleuchtung erlangen, das "Eins-Sein mit dem Ganzen".

Zu der bekanntesten Meditationsmethode gehört das buddhistische Za-Zen im Lotussitz: dabei wird mit überkreuzten Beinen auf einem Kissen gesessen, die Hände ruhen ineinandergelegt im Schoß, wobei einander die Daumen berühren. Die Augen sind leicht geöffnet und konzentrieren sich auf einen beliebigen Punkt am Boden.

Wichtig bei der Meditation ist die aufrechte Haltung, egal ob im Schneider-, Lotus- oder Fersensitz, der Atem muss gleichmäßig fließen können. Vor allem bei der Ausatmung ist zu beachten, dass diese lang und tief erfolgt. Meditation erfordert somit viel Geduld und Disziplin. Regelmäßige und tägliche Übungen sind das Um und Auf dieser heutzutage oftmals nicht nur im religiösen Bereich zur Entspannung und zum Stressabbau eingesetzten Methode.

Meditation kann eine wirkungsvolle Möglichkeit sein, sich "in sich selbst zu versenken", sich ganz wiederzufinden, neue Kraft zu tanken und sich loszulösen von negativen Gedanken, Stress und Problemen. Diese Entspannungstechnik, die in der westlichen Medizin sehr empfohlen wird, kann durchaus auch psychosomatische Beschwerden, depressive verstimmungen, Schlaflosigkeit oder Bluthochdruck positiv beeinflussen.

Risiken bestehen einzig für Menschen, die sehr ängstlich sind und zu negativen Angstgedanken neigen. Bei ihnen könnten sich diese Angstgefühle durch die Meditation verstärken.


Artikel ausdrucken
Artikel per E-Mail versenden
Anzeigen