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THERMENLEXIKON

Schröpfmassage

Die Schröpfmassage wird auch Saugmassage genannt.

Beschrieben wurde diese Behandlung mit Schröpfköpfen vor 3000 Jahren in Mesopotamien. Das „blutige Schröpfen“ war im Mittelalter schon ein bisschen aus der Mode geraten, das unblutige dagegen gewann immer mehr an Popularität.

Blutiges Schröpfen
Hierbei wird die betroffene Stelle kreuzförmig eingeritzt. Danach werden die Schröpfköpfe aufgesetzt, die sich dann durch den Sog mit Blut. Binnen 10 Minuten werden bis zu 300ml Blut abgeleitet. Diese Art der Behandlung ist schmerzhaft.

Unblutiges Schröpfen
Hierbei werden auf den Rücken 6-10 Schröpfköpfe aufgesetzt. Mit dem abbrennen benzingetränkten Wattebausches wird in den Schröpfköpfen ein Vakuum erzeugt. Dieser Sog erzeugt auf der Haut blaue Flecken da sich die feinen Blutgefäße weiten.

Diese Methode soll gegen Durchblutungsstörungen, Muskelschmerzen und Verspannungen, Rückenschmerzen, chronischen Kopfschmerzen helfen, aber auch bei Asthma und Tuberkulose helfen.

Das unblutige Schröpfen wird z.B. in der Medizin der Hildegard von Bingen empfohlen. Bei Nierenleiden und bei Erkrankungen mit Blutungsneigung darf nicht geschröpft werden.


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