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Oberösterreich startet Thermen Offensive

Das Land Oberösterreich setzt in seinen Badebetrieben jetzt für 85 Millionen Euro voll auf Wellness und Gesundheit, weil das im Trend liegt. Bis 2010 soll die Initiative vorerst abgeschlossen sein.
Die Tassilotherme in Bad Hall, die Kaisertherme in Bad Ischl und die Eurotherme in Bad Schallerbach sollen in Zukunft unter einer Dachorganisation neu am Markt positioniert werden. Oberösterreich bekenne sich zu einer offensiven Wachstumsstrategie im Gesundheitstourismus, so Landeshauptmann Josef Pühringer.
Positionierung verbessern
Was die Positionierung der drei Orte anlangt, so ist diese derzeit kaum erkennbar. Auch das soll sich ändern. Die Betriebe seien aber traditionelle Standorte mit hoher Glaubwürdigkeit aufgrund ihrer langen Erfahrung. Es gebe aber kein modernes Profil auf dem man aufbauen könne, so Achleitner.
Ergänzung statt Konkurrenz
Letztendlich sollen sich die drei Thermen ergänzen und nicht gegenseitig Konkurrenz machen. Bad Ischl soll für Sole und Salz und damit für die Behandlung von Atemwegs und Hauterkrankungen stehen. Bad Schallerbach für Schwefelthermalwasser für die Bereiche Stütz und Bewegungsapparat und Bad Hall mit seiner Jodsole für die Bereiche Herzkreislauf und Augen.
Quelle: Orf.at, OOE, Austria (21.03.2006)
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