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"Gesundheitsland Nummer Eins"

„Für jeden Körperteil haben wir etwas“ - Gesundheits-Themenmanager Christian Schilcher bei Oberösterreich Tourismus weiß, was „sein“ Bundesland für erholungsbedürftige Körper zu bieten hat.
Nicht umsonst strebt man an, in diesem Segment bis 2010 die heimische Nummer Eins zu werden. Zwei Stufen auf diesem steilen Weg sind das neue EurothermeResort in Bad Schallerbach und der Lebensquell Bad Zell, die beide Anfang Dezember ihre Pforten öffnen.
Die Ausrichtung auf Themen und ein Mehr an Qualität, damit will Oberösterreich bei den Gästen punkten, erläuterte Schilcher Donnerstagabend bei einem Pressegespräch in Wien. Man sieht sich auf dem richtigen Weg. Charmant, intensiv, sympathisch, sicher und unverfälscht, was manche mit Stars wie David Beckham verbinden, das assoziieren laut jüngster Gästebefragung die Urlauber mit dem Land ober der Enns.
Zwar will man diese auch weiterhin mit dem verwöhnen, was die meisten Gäste als liebste Urlaubsaktivität nennen - Essen in einem Restaurant, doch sieht man noch weitere Möglichkeiten, die Körper der Touristen zu formen. Etwa durch den boomenden Gesundheitssektor.
„Oberösterreich will im Konzert der Thermen die Erste Geige spielen“, so die selbstbewusste Aussage von Direktor Markus Aichleitner, der mit seinem EurothermeResort in Bad Schallerbach die Schiene in Richtung modernen Gesundheitsort gelegt sehen will. 40 Mio. Euro wurden in ein Gesundheits- & Relaxhotel mit 150 Zimmern und Suiten, eine Erweiterung der Colorama-Therme und den Neubau des Therapiezentrums Physikarium gesteckt. Ein spanischer Architekt sorgte für das entsprechend südländische Flair und auch sonst scheint man für heimische Verhältnisse Besonderes geschaffen zu haben (http://www.eurotherme.at).
Weniger Wellness, dafür mehr Gesundheit - das kann man sich hingegen in Bad Zell erwarten, wo mit 30 Mio. Euro ebenfalls kräftig investiert wurde. „Hier soll die innere Stimme das lauteste Sein“, erläuterte Hans Hinterreiter die Philosophie des Lebensquells. Hier wird ganz speziell der Gast angesprochen, der etwa durch das radonhaltige Wasser Linderung etwa seiner rheumatischen Beschwerden sucht. Etwas ganz besonderes ist auch die Ganzkörperkältetherapie, wo drei Minuten bei minus 110 Grad Celsius die Schmerzen unterdrücken und dadurch ansonsten nicht durchführbare Behandlungen ermöglichen. Aber auch belebende Entspannung will man den Gästen in m so genannten Elementarium, einer Wasseroase mit Innen- und Außenbecken bieten.
Quelle: APA (24.11.2005)
G E S C H E N K - T I P P:
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